Wer wir sind & unsere Ziele

Wir sind eine Revolution von Unten- eine Bürgerbewegung

– Für mehr Unabhängigkeit
– Für mehr Selbstbestimmung
– Für Selbstversorgung
– Für Artenvielfalt
– Für mehr Gemeinschaft
– Für mehr Zusammenhalt
– Für Regionalität
– Für die Dezentralisierung des internationalen, von kapitalistischen Großunternehmen organisierten Lebensmittelsystems
– Für biologische Ernährung als Recht für alle Menschen, unabhängig vom Einkommen

Und wie wollen wir das schaffen?

Ganz einfach: wir pflanzen!

Tina Kunzler

https://vimeo.com/68379979

10 Gedanken zu „Wer wir sind & unsere Ziele

  1. Hey, genial – schwer genial!
    Ich bin gestern an diesem Schnuckeligen Gemüsebeet an der Saar vorbei geradelt
    und ich fand diese Idee so was von Klasse das ich mich direkt Schlau machen musste welchen
    GrünenZwergen 😉 wir das zu verdanken haben.
    Ich wollte mich erkundigen wann ihr, das nächste mal eine GrüneAttacke starten möchtet und man sich euch anschliesen kann?
    Auf ein Feedback von euch würde ich mich sehr Freuen.

    LG an euer Team Mathias.

  2. Liebes Guerilla-Team,
    gerne würden wir ein kleines Interview mit euch zu eurem Projekt führen. Meldet euch doch gerne bei gegebener Email-Adresse, damit wir eure Bürgerbewegung auch an den Bürger bringen können! Herzliche Grüße, Jenny

  3. Hallihallo Jenny,
    das wäre klasse 🙂

    Wir treffen uns am kommenden Donnerstag (08.08.) ab 17:30 Uhr in der Schumannstr 25 bei unserem Aktivistengarten Echelmeyerpark. da sind wir im Moment fleißig am buddeln und planen.

    Würdest du einen Artikel schreiben oder Filmen wollen? Oder was schwebt dir vor?

    herzliche Grüße zum Wochenende! Tina

  4. Hallo und guten Tag!

    Habe neulich im SR Fernsehen von Eurem Projekt erfahren. Finde die Idee so ideal wie genial! Ich selbst hatte schon einmal die Idee, verwilderte Zonen in blühende Bauerngärten zu verwandeln. Essbare Rosen sowie andere essbare Blumen und Kräuter, die sowohl optisch das Landschaftsbild verschönern, als auch dass es einen Nutzen hat, für Jedermann und Frau. An unschönen Geländern, Strommasten u. s. w., wollte ich Maxixe und andere ertragreiche Kletterpflanzen ranken lassen und viele weitere Ideen, dieser Richtung, verwirklichen. Aber ich denke, man kann dies nicht so ohne weiteres selbst in die Tat umsetzen, ohne dies vorher mit der Stadtverwaltung abgesprochen zu haben. An wen kann man sich wenden, wenn man in dieser Richtung etwas vor hat?

    Gruss Didi

    • klingt super toll! hoffentlich kannst du einiges davon in die Tat umsetzen. Wenn du offiziell was absprechen willst, dann melde dich am besten beim Grünflächenamt in SB, die sind da so wie ich gehört habe sehr kooperativ, zum SR haben sie auch gesagt, dass sie auch Guerillagärten nicht einfach wegmachen. Hoffe das hilft fürs Erste 🙂 frohes Pflanzen VG Tina

  5. Hallo Tina,

    danke für den Tipp! Es geht weniger ums offizielle, es wäre nur schade, wenn man irgendwo Beete anlegt, die dann einem staatlichen oder privaten Vorhaben weichen müssen, weil man sich vorher nicht erkundigt hat, wem das Gelände gehört, oder ob ein sonstiges Vorhaben bereits für dieses Gelände geplant ist.

    Auch sollte man sich um eine kluge Bewässerung Gedanken machen, um nicht dauernd der ganze Sache mit Gießkannen hinterher rennen zu müssen. Eventuell könnte man kleine „Aquaponic“ Systeme in Erwägung ziehen.

    Was gewiss jedem gut tut, ist, zuhause auf der Fensterbank Minigemüse zu züchten und/oder im Frühjahr Gemüse auf der Fensterbank vorzüchten, und es dann später auswildert. Um den Kreislauf zu schließen, kann man sich sein Saatgut nach der Ernte selbst herstellen und so, verschiedene Sorten untereinander austauschen.

    Werde voraussichtlich für die nächste Saison mal genauere Erkundigungen einholen.
    Danke nochmals.

    Gruß Didi

      • Hallo!

        Danke für die Einladung, hab sie leider verpasst. Wäre aber gerne mal mit dabei. Das Problem ist nur, ich wohne außerhalb von Saarbrücken und müsste rechtzeitig vor einem Treffen informiert werden, damit ich vorausplanen kann. E-mail oder SMS wäre genehm.

        Aber um zur Kernfrage zurück zu kommen. Geht es euch nur darum, die Innenstadt neu zu gestalten, oder soll auch die Frage diskutiert werden, wie wir generell Lebensmittel sinnvoller produzieren und gleichzeitig bessere soziale Strukturen in der Lebensmittel Verfügbarkeit erreichen können? Es ist zwar ganz praktisch in der Fußgängerzone im Vorbeigehen ein paar Tomaten pflügen zu können, aber trifft dies nur für ein paar Monate im Jahr zu, und davon haben auch nur die Menschen etwas, die dort gerade entlang laufen. Die Welt ist damit also noch lange nicht gerettet!

        Ich bin fest davon überzeugt, dass es Ressourcen im Überfluss gibt. Hier an der Saar, sowohl Deutschlandweit, wie auch in der ganzen Welt. Wir haben es nur noch nicht verstanden, unsere Ressourcen richtig zu nutzen. Vielleicht überlegen wir uns zuerst einmal ein Konzept,
        das sich hier im Saarland umsetzen lässt. Dann kann man es auch in andere Gebiete oder Länder übertragen, sofern nicht dort bereits ähnliche Konzepte realisiert wurden.

        Es ist geradezu absurd, dass wir genmanipuliertes Mastfleisch essen müssen, wo wir mit viel weniger Aufwand, hinsichtlich Arbeitskraft und Maschinen, bessere Lebensmittel erzeugen und zur Verfügung haben könnten. Wenn wir in der Lage sind, hochwertige Lebensmittel nach Bedarf herstellen zu können, ohne dabei gleichzeitig Schäden für Mensch und Umwelt in Kauf nehmen zu müssen, wäre der nächste Schritt, soziale Strukturen entstehen zu lassen, so dass jedem Menschen, gleichwohl ob er reich oder arm ist, diese Lebensmittel zur Verfügung stellen zu können.

        Ein Basiskonzept speziell für das Saarland habe ich mir schon ausgedacht. Ein Beispiel davon will ich einmal herausnehmen. :

        Im Steinbachtal (zwischen Saarbrücken und Riegelsberg gelegen) ist ein von Menschenhand geschaffenes, anschauliches Biotop geglückt. Es ist mir jedoch aufgefallen, dass in einem Teich viele Fische von Pilzinfektionen befallen sind. Dies rührt in den Sommermonaten von zuwenig Sauerstoff im Wasser her. Es ist also im Frühjahr versäumt worden, den Fischbestand zum Teil abzufischen, damit eine Artgerechte Haltung der Fische gewährleistet wird. Mit diesem Argument könnte man zum Beispiel dazu anregen, zukünftig im Frühjahr den Fischbestand entsprechend ab zu fischen und mit den gefangenen Fischen, soziale Fischessen organisieren.

        Das zweite was mir aufgefallen ist, ist, dass das Abwasser der Teiche ungenutzt im Boden versickert und ein Teil davon zuletzt in der Kanalisation landet. Eben so gut könnte man diese Abwasser abfangen und über ein simples Schlauchsystem zu Gemüsebeeten hinführen, um diese zu bewässern. Abwässer von Fischteichen dienen nicht nur der Bewässerung, sondern sie enthalten auch biologisch natürlichen Dünger, so dass chemische Düngung überflüssig ist.

        Und so ließen sich viele Beispiele nennen, wie mit relativ wenig Aufwand, bereits vorhandene natürliche Ressourcen genutzt werden könnten, um neben der konventionellen Lebensmittelgewinnung, auch eine alternative Lebensmittelerzeugung im Saarland entstehen zu lassen. Dies ist auch in richtig großem Stiel möglich!

        Frage ist aber immer, welche Interessen davon berührt werden? Es ist jedenfalls unumgänglich, Genehmigungen für solche Vorhaben ein zu holen. Wer also hat Lust auf Behördenkrieg? Bitte melden!

        Gruß Didi

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